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    Review: Hände weg, Kotesashi-kun [Blu-ray]

    5. September 20261 Kommentar Film- & Serien-Review
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    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ
    Eine gute Massage kann nach dem Training wahre Wunder wirken. Das wissen auch die Sportlerinnen der Sportschule Seiwa, bei denen Koyo Kotesashi als Masseur für die nötige Entspannung sorgt. Doch was passiert, wenn die Massagen plötzlich mehr als nur beruhigend wirken? Der Ecchi-Anime „Hände weg, Kotesashi-kun“ ist ab sofort hierzulande auf Blu-ray erhältlich. Wir haben uns den Anime genauer angesehen und verraten euch in der folgenden Rezension, ob sich ein Kauf der Disc lohnt.

    Achtung, ab dieser Stelle wie gewohnt: Spoiler voraus!!!

    Koyos Weg zum Sportarzt

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht der junge Schüler Koyo Kotesashi, der aus der Provinz in die große Stadt zieht, um die Seiwa-Oberschule zu besuchen. Dabei handelt es sich um eine Schule, die sich auf Sport spezialisiert hat. Besonders die Schülerinnen können hier mit außergewöhnlichen Leistungen glänzen. Koyo selbst ist jedoch alles andere als sportlich und verfolgt an der Schule ein ganz anderes Ziel: Er möchte später Sportarzt werden und an der Seiwa-Oberschule Medizin studieren.

    Um etwas Geld für seine Schulgebühren dazuzuverdienen, nimmt Koyo einen Job als Haushälter in einem Wohnheim an, in dem einige Schülerinnen der Schule leben. Dass das Zusammenleben nicht immer problemlos ablaufen wird, muss er direkt am ersten Tag feststellen. Kaum angekommen, platzt er in eine Situation, in der sich eine Schülerin gerade umzieht. Auf seiner anschließenden Flucht läuft er prompt in eine andere Schülerin und greift dabei auch noch an ihre Oberweite. Welch ein Unglück.

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ

    Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt haben und Koyo sich als kein Perversling, sondern als neuer Haushälter herausstellt, stellen sich die Bewohnerinnen zunächst ordentlich vor. Dabei handelt es sich um die dunkelhaarige Miyuki Hongo und die blonde Schönheit Aroma Kusunoki. Beide sind vielversprechende Athletinnen und Miyuki sogar bereits Nationalspielerin.

    Anschließend bekommt Koyo einen ersten Überblick über das Wohnheim und lernt auch die übrigen Bewohnerinnen kennen. Insgesamt leben hier fünf Schülerinnen, die allesamt unterschiedliche Sportarten betreiben. Von Volleyball bis Tischtennis ist dabei rund um den Ball einiges vertreten.

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ

    Aroma ist allerdings überhaupt nicht begeistert vom neuen Haushälter und stampft wütend davon. Dabei verstaucht sie sich unglücklich den Fuß. Für einen aufkommenden Sportstar natürlich der absolute Supergau. Genau hier kommt jedoch Koyos eigentliches Talent ins Spiel: seine Massagen.

    Kaum legt Koyo Hand an, durchfährt Aroma ein intensiver Impuls, der sich für sie beinahe wie ein Höhepunkt anfühlt. Woher er sich so gut mit Massagen auskennt? Seine Eltern sind Chiropraktiker und Masseure, sodass ihm das Talent praktisch in die Wiege gelegt wurde.

    Nachdem Aroma sich zunächst gegen seine Hilfe sträubt, lässt sie sich schließlich doch auf Koyos Behandlung ein. Und wie sollte es anders sein? Nach der Massage fühlt sie sich wie neugeboren. Für Koyo steht damit seine Aufgabe fest: Er möchte sich um Körper und Geist der Bewohnerinnen kümmern und sie mit seinen Massagen und seinem Wissen zu sportlichen Höchstleistungen verhelfen. Ob ihm das gelingt?

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ
    Die Zauberhände

    Und das ist tatsächlich schon die Prämisse des Animes. Mit einer Episodenlaufzeit von gerade einmal rund zwölf Minuten gibt es darüber hinaus nicht allzu viel Story zu erleben. Vielmehr steht in jeder Episode eine andere Schülerin im Mittelpunkt, die sich von Koyo behandeln lässt. Dabei wird natürlich ordentlich mit den Reizen der Charaktere gespielt. Bei einer Freigabe ab 16 Jahren gibt es zwar keine expliziten Inhalte, die Oberweiten der Schülerinnen dürfen allerdings unzensiert bestaunt werden.

    Doch der Anime hat tatsächlich mehr zu bieten als nur attraktive Sportlerinnen, denn auch der eigentliche Kernaspekt der sportlichen Erholung wird immer wieder aufgegriffen. Wer sich für das Thema interessiert, kann durchaus das eine oder andere mitnehmen. Beispielsweise wird erklärt, warum Beweglichkeit wichtig für sportliche Höchstleistungen ist oder weshalb das Dehnen nach dem Training nicht vernachlässigt werden sollte. Gerade Letzteres kommt im Alltag wohl häufiger zu kurz, denn seien wir ehrlich: Wer nimmt sich nach einem anstrengenden Training schon gerne noch die Zeit dafür? Der Anime greift einige solcher Aspekte auf, die durchaus sinnvoll sind, aber im Sportalltag gerne einmal unter den Tisch fallen.

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ

    Doch wer ist nun eigentlich die Zielgruppe dieses sportlichen Ecchi-Animes? Sportler? Wohl eher weniger. Trotzdem gelingt es der Serie, das sportliche Thema unterhaltsam mit seinen zahlreichen Reizen zu verbinden. „Hände weg, Kotesashi-kun“ ist kurzweilig und liefert genau das, was man aufgrund des Genres erwarten darf: attraktive Sportlerinnen, Massagen und eine ordentliche Portion Fanservice. Der Anime macht durchaus Spaß und dürfte für Fans des Genres sicherlich einen Blick wert sein.

    Einziger Wermutstropfen ist der Preis pro Volume, der angesichts der kurzen Episodenlaufzeit durchaus abschreckend wirken könnte. Immerhin besteht der andere Teil der Laufzeit aus zusätzlichen Bonus-Episoden. Ansonsten gilt: Feuer frei für Genre-Fans!

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ
    Bild und Animation

    Vorab die technischen Details: Die Blu-ray-Version des Animes liegt im klassischen 16:9-Format vor. Bei der Bildqualität gibt es nur wenig zu beanstanden. Das Bild präsentiert sich durchgehend farbenfroh und bietet eine solide Schärfe, sodass es insgesamt einen guten Eindruck hinterlässt.

    Der Anime entstand im Studio Quad, das bereits Erfahrungen im Ecchi-Bereich sammeln konnte. Diese kommen der Produktion definitiv zugute. „Hände weg, Kotesashi-kun“ ist durchgehend solide animiert, wobei der Fokus ganz klar auf den Charakterdesigns der Protagonistinnen liegt. Die Animationen reißen zwar keine Bäume aus, sind aber dennoch ansprechend umgesetzt und sorgen für ein angenehmes Bild.

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ
    Ton und Synchronisation

    Auch beim Ton beginnen wir mit den technischen Details: Die Disc bietet sowohl eine deutsche als auch eine japanische Sprachausgabe, jeweils im DTS-HD MA 2.0-Format. Optional lassen sich deutsche Untertitel zuschalten. Für eine Serie dieser Art ist das vollkommen ausreichend. Insgesamt präsentiert sich die Tonqualität sauber und klar verständlich.

    Die deutsche Fassung entstand bei MDI Media UG, bei der Marco Rheindorf die Dialogregie übernahm. Für das Dialogbuch zeichnen sich ebenfalls Marco Rheindorf und Hannes Mix verantwortlich.

    Bei der deutschen Synchronisation hat man sich nicht lumpen lassen und einen qualitativ hochwertigen Cast verpflichten können. So spricht Marco Rosenberg beispielsweise den Protagonisten Koyo Kotesashi. Seine eher ernste und professionelle Sprechweise passt dabei hervorragend zur Figur, der stets darauf bedacht ist, seine Arbeit gewissenhaft zu erledigen.

    Doch auch die weiteren Sprechrollen können überzeugen. Mit Namen wie Katharina von Daake, Julia Bautz oder Cindy Kepke ist das allerdings auch kein Wunder. Alle Beteiligten leisten durch die Bank weg gute Arbeit und verleihen den Charakteren eine passende Stimme. Fans des Originals sollten daher definitiv einmal in die deutsche Fassung hineinhören.

    © シンジョウタクヤ・講談社 / ウェイブ
    Physische Umsetzung

    Wie ihr es von uns kennt, ist die physische Umsetzung des Produkts kein wertungsrelevanter Bestandteil unserer Kritik. Vielmehr soll sie euch einen Eindruck davon vermitteln, was ihr als Käufer erwarten könnt. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die Disc-Version von „Hände weg, Kotesashi-kun“.

    Volume 1 kommt in einem sehr stabilen Pappschuber daher, der insgesamt einen sehr soliden Eindruck macht. Die Front- und Rückseite zieren einige Schönheiten aus dem Anime und spiegeln damit bereits optisch wider, was „Hände weg, Kotesashi-kun“ ausmacht. Im Pappschuber befinden sich die Amaray-Hülle von Volume 1 sowie der beiliegende Manga.

    Hier kommen wir allerdings auch schon zum eigentlichen Problem: Für die Amaray-Hülle von Volume 2 ist im Schuber kein Platz vorgesehen! Diese Designentscheidung ist doch ziemlich außergewöhnlich. Schließlich stellt sich die Frage, was man mit der Hülle von Volume 2 machen soll, wenn sie nicht ebenfalls im Schuber Platz findet.

    Stattdessen ist vorgesehen, die Disc aus Volume 2 zu entnehmen und gemeinsam mit der Disc aus Volume 1 in deren Amaray-Hülle unterzubringen. So befinden sich am Ende beide Discs in einer Hülle, während die Amaray von Volume 2 separat herumsteht. In unseren Augen ergibt diese Entscheidung eher wenig Sinn. Zum einen möchte man als Sammler natürlich alle Bestandteile einer Veröffentlichung zusammen aufbewahren, zum anderen macht sich eine zusätzliche Hülle neben dem Schuber im Regal optisch nicht gerade besonders gut.

    Dennoch dürfen sich Fans auf einige Extras freuen. Volume 1 liegt ein vollfarbiger Manga bei, der die Geschichte des jeweiligen Volumes noch einmal kurz wiedergibt. Neue Inhalte bekommt man hier also nicht geboten, dafür kann man seine Lieblingsgeschichte jederzeit noch einmal in gedruckter Form nachlesen. Der Manga enthält dabei keine expliziten Inhalte. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren dürfte allerdings bereits erahnen lassen, dass die ein oder andere Schönheit dennoch entsprechend in Szene gesetzt wird.

    Volume 2 bietet als Extra einige sehr sexy Postkarten, auf denen die Schönheiten aus dem Anime zu sehen sind. Die Motive stammen jeweils aus Szenen des Anime, sodass man hier leider keine neuen Illustrationen zu Gesicht bekommt. Für Fans der Charaktere sind die Postkarten dennoch ein nettes kleines Extra.

    Allgemeine Daten

    Veröffentlichung: 26. Juni 2026 & 31. Juli 2026

    Publisher: polyband anime

    Genre: Erotik, Ecchi

    Laufzeit: Ca. 144 Minuten pro Volume

    FSK: 16

    Ton/Sprache:  DTS-HD 2.0 Deutsch und Japanisch

    Untertitel: Deutsch

    Im Handel entdecken:

    • Hände weg, Kotesashi-kun – Volume 1 (Amazon/AKIBA PASS SHOP)
    • Hände weg, Kotesashi-kun – Volume 2 (Amazon/AKIBA PASS SHOP)
    Handlung:

    Koyo Kotesashi ist Oberschüler im ersten Jahr. Seine besondere Fähigkeit: Massagen geben.
    Um sich sein Schulgeld zu verdienen und den Traum zu erfüllen, eines Tages ein angesehener Sportarzt zu werden, fängt er als Haushälter in einem Wohnheim der Sportschule Seiwa an, in der umwerfend schöne Athletinnen wohnen. Dort widmet er sich ganz der körperlichen und seelischen Versorgung der Bewohnerinnen.


    Alle Reviews auf Aninews.de spiegeln die Meinung des jeweiligen Autors wider.


    6.5

    „Hände weg, Kotesashi-kun“ ist ein kurzweiliger Ecchi-Anime, der vor allem mit seinen attraktiven Protagonistinnen zu unterhalten weiß. Dabei kommt auch das eigentliche Thema Sport nicht zu kurz, sodass man neben dem Fanservice durchaus den einen oder anderen interessanten Aspekt rund um Regeneration und sportliche Leistungen mitnehmen kann.

    Während die Animation solide ausfällt, kann vor allem der deutsche Synchroncast überzeugen und gehört für uns zu den Highlights der Veröffentlichung.

    Bei der physischen Umsetzung stört uns hingegen, dass im Sammelschuber kein Platz für das zweite Volume vorgesehen ist. Das Highlight ist hier definitiv der beiliegende, vollkolorierte Manga, auch wenn dieser keine neuen Geschichten erzählt.

    Alles in allem ist „Hände weg, Kotesashi-kun“ vor allem für Fans des Genres einen Blick wert. Sollte die Blu-ray im Angebot erhältlich sein, können wir durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen.

    • Handlung 5
    • Animation 6
    • Synchronisation 9
    • Unterhaltung 6

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    Italo Beat Boy
    Italo Beat Boy
    10 Stunden vor

    Der Anime ist wirklich nur was für zwischendurch. Ich hab den Anime auch damals in der Herbst-Season angeschaut und hab mir danach gut überlegt, ob ich die Blurays kaufen sollte. Letztendlich hab ich sie dann doch nicht gekauft. Und das lag jetzt nicht daran, dass die Blurays so erschreckend teuer sind.
    Die Gründe: Ecchi-Animes haben in den letzten Jahren so einiges an Qualität eingebüßt. Deswegen bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden. Zumal es sich bei diesem Anime hier wieder um Kurz-Episoden handelt, wo man sicher nicht viel zu sehen kriegt – außer ein paar schöne Titten. Und ja, die Mädchen sind tatsächlich sehr schön (so wie es auch sein sollte), die Titten sind wundervoll, aber da endet es auch schon. Der Anime erfüllt nur seinen Sinn & Zweck. Mehr tut der Anime nicht. Ich würde den Anime höchstens nur als Mittelmaß einstufen, denn die Zeichenqualität war an vielen Stellen auch nicht immer die Beste.
    Kurz gesagt: Es gibt einfach bessere Ecchis als diesen hier. Aber so ganz schlecht würde ich diesen Anime hier auch nicht bewerten, weil ich auch schon schlimmeres gesehen hab. Der Anime ist nur „gut“. Mehr ist er nicht. Der Anime müsste mich komplett umhauen, so dass ich die Blurays kaufen würde. Dem Anime kann man lediglich nur lassen, dass die Mädels alle echte Hingucker sind. Meine persönliche Favoritin war eindeutig Izumi, aber die anderen Mädels mochte ich auch sehr. Aoba hat auch ihre wundervollen Reize und nicht zu vergessen Miyuki. 

    Schade, dass aus diesem Anime nicht mehr geworden ist. Da war einfach noch so viel Luft nach oben. Die Mädels TOP, der Rest leider nicht.

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